25.06.2014

geld

Die Pflicht der Gesellschaft besteht allein darin, dafür zu sorgen, dass jeder Einzelne in den Genuss jener Elemente kommt, die die Natur ihm zur Verfügung stellt, ohne dass anderen damit geschadet wird. (Charlies, 1849 In: Vanderborght/Parijs, 2005: S. 25.)
müssen und wollen. wir müssen nichts. gar nichts.
und was ist mit der erwerbsarbeit? nicht die arbeit an sich - ich arbeite sehr gerne. und viel.
aber die lohnarbeit macht mir probleme... das wenig geld zur verfügung haben. die verunsicherung ohne versicherung oder einkommen zu leben. und das gesparte aufzubrauchen.
was hinter dem geld verdienen steht?
der leitsatz eines teiles meiner familie: "spare, lerne, leiste was, dann hast du, kannst du, bist du was."
übersetzt in gfk: die bedürfnisse nach vorhersehbarkeit, sicherheit, entfaltung, kompetenz, wertschätzung,... an geld hängt also viel. viele zuschreibungen.
geld bedeutet für mich gerade möglichkeiten und freiheit, mein leben nach meinen vorstellungen leben zu können. peter könig, ein schweizer geldforscher sagt, es ist notwenig, die projekttionen, die mensch auf das geld legt, wieder zu sich zu nehmen. in meinem fall: ich darf mein leben nach meinen vorstellungen leben. mit und ohne geld. ich bin frei. mit und ohne geld. und ich bin gleichzeitig gebunden. mit und ohne geld.
sich selbst erlauben, ohne "gscheiden job", ohne fixe erwerbsarbeit einfach sein zu dürfen, fällt mir gar nicht so leicht. ich will nicht ausbeuetn oder schmarotzen. und gleichzeitig will ich leben. in vollen zügen. mit und ohne geld. schließlich hab ich nur das eine leben. ich vertraue darauf, dass ich im leben genug bekomme, für das, was ich brauche. die welt hat schließlich genug für jedermanns bedürfnisse!!! daran glaube ich. mit ganzem herzen. das genug für alle da ist.
und um meine verunsicherung etwas anzugehen, mag ich in der zwischenzeit arbeitslosengeld beziehen. oder bedarfsorientierte mindestsicherung. obwohl mir das sehr schwer fällt. weil ich irgendwie einen glaubensatz in mir höre, der sagt: das darfst du nicht. du musst selbstständig sein. und einen gscheiden job haben.
aber vielleicht heißt selbstständig auch, zu tun, was ich sinnvoll finde, was mir freude bereitet und dafür geld zu bekommen... und die arbeit zu sehen, die ich leiste, für die ich kein geld bekomme.eine lösung, die ich mir erträume ist das bedingungslose gruneinkommen...
Die Welt ist reich genug, um ihre größte Schande, den Hunger,
abzuschaffen. Ein garantiertes Einkommen, das im Zeitalter des wirtschaftlichen Überflusses möglich wird, könnte zum erstenmal den Menschen von der Drohung des Hungertods befreien und ihn auf diese Weise von wirtschaftlicher Bedrohung wahrhaft frei und unabhängig machen. (Fromm, Erich: Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle. Tübingen, 1966c.)

24.06.2014

sommerpause - don't do anything if it's not play!!!!

funkstille auf meinem blog... nicht weil es nicht zu schreiben gäbe, sondern weil die zeit so voll gestopft ist... mit der ausbildung zur kindergruppenbetreuerin und dem bürojob und der gewaltfreien kommunikation und dann noch mit menschen treffen und nähen und mit kindern spielen und kindergruppe planen.... und ich merke, ich brauch eine pause... und ein raus kommen... und ich komm bald raus! fahr mit dem zug nach italien. auf die insel. zum woofen! ich freu mich schon soooo auf draußen sein und draußen arbeiten und auf das meer sehen und übers meer fahren!!!! eine kleine reise. gleichzeitig fangen die geldsorgen wieder an. und die wie kann ich versichert sein sorgen. das hatte ich jetzt seit november nicht. sehr angenehm. gestern hatte ich wieder einen sorgen und zweifel tag. heute schauts schon viel besser aus. nach einer nacht voll schlaf. sorgen machen bringt eigentlich nichts... es macht mich nur eng und ärgerlich... 
ich schreib später weiter. jetzt muss ich raus. in den wald.

leinen los, ihr kühnen träume! segelt hinaus aufs offene meer!


06.06.2014

innere freiheit

innere freiheit ist eine entscheidung, ein bewusstsein, ein aufbruch, den man zwar beschreiben und empfehlen kann, wenn man an der schreibmaschine sitzt, den man aber niemanden ermöglichen kann, .... deshalb geht die ganze sache nur anders herum: man nehme eine entscheidung zu einem aufbruch und breche auf. man breche alle ängste und unfreiheiten auf, in dem man sie sich klarmacht und sich zu ihnen bekennt. (zeit für kinder von ekkehard von braunmühl)

05.06.2014

be realitic - demand the impossible!

ein kinderhaus eröffnen :-)
mit wald und feuerstelle.
und genug platz.
drei räume. ein großer zum spielen und toben. einer zum ruhen, kuscheln und lesen. und ein großer zum essen, malen und kreativ sein. also drei räume für eine kindergruppe.

die pädagogik: keine pädagogik :-) statt dessen: partnerschaftlich unterstützen und begleiten. kurz: beziehung statt erziehung. und freiheit für alle :-)
Damit Menschen innerlich frei bleiben, brauchte man also nur mit der Erziehung von Kindern aufzuhören. Die Sache ist wirklich so einfach wie der Satz. Kinder, die von Anfang an Tun und Lassen können, was sie wollen leben in Freiheit. Andere nicht. (Man rede jetzt nicht von Vernachlässigung oder Überforderung. Kinder wollen  nicht vernachlässigt oder überfordert werden, es kann also nichts passieren, wenn man sich nach ihrem Willen richtet. Damit Kinder tun und lassen können was sie wollen, brauchen sie selbstverständlich in den ersten Jahren Betreuungs- und Beziehungspartner, die ihnen zur Verfügung stehen.)
Äußere Freiheit ist wichtig, aber innere Freiheit ist wichtiger. Denn innerlich Unfreie können mit äußeren Spielräumen wenig anfangen. Umgekehrt lassen sich innerlich Freie unsinnige oder überflüssige äußere Begrenzungen nicht gefallen. Wer also für Freiheit ist, muss zuallererst für die Freiheit von Kindern sein. (e.v.braunmüll)
eigentlich sind kinder offen und neugierig. sie wollen die welt entdecken. immer weiter. ihr ziel ist nicht  zu wissen. und dann nicht mehr neugierig zu sein. sie sind einfach neugierig. und so lernen sie. wenn wir glauben, zu wissen sind wir nicht mehr neugierig. dann sind wir uns "sicher". und im dialog verteidigen wir unsere positionen. vielleicht ist "nicht wissen" oft hilfreicher als "wissen" oder "eine meinung haben".
die kinder sind unsere eigentlichen lehrer/innen :-)

29.05.2014

way of council



mit vier intentionen sprechen:

  • vom herzen sprechen - to speak from the heart 
  • mit dem herzen hören ohne zu beurteilen - to listen from the heart without judgement 
  • dann sprechen, wenn man herzklopfen verspürt - to speak spontaneously without planning 
  • das sagen, was man sagen will, ohne viel drum herum zu reden - keep it lean 
das ist ein council. der große rat. menschen sitzen im kreis zusammen. und reden. und hören zu. und irgendwie tut sich dann etwas. in diesem setting. ehrlicher, authentischer raum wird möglich.
There is a magic and mystery to the way of council that emerges as each person in the group aspires to speak and listen from the heart; empathy grows, revealing the deepest love, truth, hurt and pain of each participant. This brings about a healing and a deepening of consciousness, and for this reason the practice can serve and support the world we live in today. This form of council leads to a deepened sense of our interconnectedness with each other and with our environment. And if peace and healing can be found inside our own hearts and souls, then it means we have an integral part to play in creating social justice and restoring our relationship with our environment. (http://www.ancienthealingways.co.uk/way-of-council/ )
ein buch, das ich lesen will: http://www.arbor-verlag.de/buch/der-große-rat

27.05.2014

vom spielen und nicht-erziehen

gestern im kurs ging es um die geschichte der kinderläden und elternverwalteten kindergruppen und um die anti-pädagogik. sie interessiert mich besonders!
die antipädagogik richtet sich gegen eine erziehung vom erwachsenen ausgehend und sieht im kind einen vollwertigen und gleichberechtigten menschen. das motto ist demnach "unterstützen statt erziehen". in einem geschützten raum dürfen kinder erfahrungen sammeln, kreativ sein, mitbestimmen. sie müssen nicht funktionieren oder brav sein. ihre gefühle und bedürfnisse werden ernst genommen. gleich berechtigt. 
diese menschensicht gefällt mir ausgesprochen gut!
ein paar weitere gedanken...
.... bewegung und körperlichkeit sind zentral um energie einzusetzen und abzubauen. bei der wut fließt viel energie in die hände. tatkräftige spiele und tätigkeiten, wie klettern oder töpfern oder raufen können gut tun.
... frei spielen dürfen. ohne reglementierungen...
... das einzig sinnvolle an prüfungen ist, zu zeigen, was mensch gelernt hat. und zu sehen, was mensch noch lernen kann, wenn mensch es will. jeglicher druck hindert lernen. fehler machen muss willkommen sein. ohne "fehler" kein lernen. ohne fallen kein gehen lernen. prüfungen als feste... 


22.05.2014

streiten wertschätzen?!

in der kindergruppe bin ich sehr gerne. ich mag es, mit den kindern zu tun, bücher zu lesen, zu malen, zu bauen, zu singen...
gleichzeitig find ich diese vielen streitereien anstrengend. ich brauch da immer wieder mal ruhe und mehr übung. ich spüre eine unsicherheit, wie ich "richtig" vermittle. (dieses richtig falsch denken würd ich sooooooooo gern lassen... es sitzt so tief und fest...)
ständig weint irgendjemand. vielleicht kann auch das mein lernfeld sein. nicht immer happy sein müssen. sondern weinen. und sich aufführen. nicht als ziel haben, diese streitereien zu vermeiden sondern sie angehen. und vermitteln. mediatorin werden. übersetzerin.
"was hast du gesehen?"
"was fühlst du?"
"was würde dir jetzt gut tun - was brauchst du?"
"hast du eine idee, was wir jetzt tun können, damit ...?"

und noch was zur wertschätzung:
"solange unsere absicht hinter allem loben, belohnen und positiven bewerten darin besteht, dass das kind uns zuliebe ein bestimmtes verhalten wiederholt oder lässt, nehmen wir dem kind die freude, etwas für sich selbst zu tun. wir schaffen abhängigkeiten statt eigenverantwortung, wenn wir bewertung statt feedback und belohnung statt wertschätzung einsetzen.... mädchen und jungen sollten sich mit ihren eigenen leistungen zufrieden fühlen. ständige bewertungen von außen bringen sie nur zum nachdenken darüber, was andere über sie denken." (ich will verstehen was du wirklich brauchst, gaschler)

14.05.2014

jenseits von richtig und falsch...

am wochenende hab ich mich in gewaltfreier kommunikation geübt. und darin geübt, meine richtig-falsch-urteile als wegweiser und hinweiser zusehen, sie zeigen mir, dass da etwas nicht stimmig ist. sie sagen nicht mehr: "achtung, achtung, sie denkt anders. sei auf der hut. du hast eine andere sichtweise. zieh dich lieber zurück und sei verunsichert."
irgendwie nehme ich oft an, andere menschen müssen so denken und handeln wie ich, damit ich mich ihnen stark verbunden fühle. dann sag ich "ja, voll, das seh ich genauso!" dann bekomme ich anerkennung von außen. weil ich mein verhalten mit hilfe des verhaltens der anderen bewerte: "warum macht die das nicht so? ist es ok, was ich mache? sollte ich lieber etwas anders machen?"
und nun bin ich am erkennen, dass die verbundenheit mit anderen nicht aus der selben meinung kommen muss - eine meinung haben ist nur eine strategie für verbundenheit. das selbe tun ist auch nur eine strategie.
verständnis macht nähe möglich. empathisch sein ist das werkzeug: was fühlst du? welche bedürfnisse versuchst du dir grad zu erfüllen?
auch mir selbst gegenüber...
zum beispiel: "ah... ich trau mich grad nicht zu sagen, was ich mir denke, weil ich gern von euch angenommen werden will und nicht weiß, wie das bei euch ankommt. und gleichzeitig sehne ich mich danach, beizutragen und wirklich dabei zu sein."
verstehen heißt nicht, einverstanden zu sein.
ich kann vielleicht verstehen, warum jemand gewalttätig gehandelt hat. das bedeutet aber nicht, dass ich das gut heiße oder mit dem verhalten einverstanden bin.
und verstehen kann ich nur, wenn ich mich wirklich auf die andere person einlasse. und mit ihr rede. sie höre. und zu wort kommen lasse. in dialog trete.
jenseits von richtig und falsch gibt es einen ort. dort treffen wir uns. (rumi)

08.05.2014

gedankenschnipsel...

... nicht arbeiten müssen. sondern leben. und dafür alles bekommen, was man braucht. auch geld.
... gesundheit stärken. indem die innere freiheit gefördert wird.
... lernen heißt fehler machen dürfen. fehler willkommen heißen.
... nicht korrigieren. nicht eingreifen.
... mit einer offenen, wissbegierigen haltung der anderen gegenüber treten. im bewusstsein, nichts zu wissen. nachfragen. ohne interpretation. ohne lösungsvorschlag. einfach da sein. aktiv zu hören. und den anderen zu mehr klarheit verhelfen.
... sich nicht über die anderen stellen. nicht verurteilen und schiedsrichter sein. sondern beide sehen.
... eigenes erleben in der natur ermöglichen. eigenen ausdruck finden.
... kinder sprechen die persönliche sprache. sie sprechen ohne nachzudenken, wie etwas ankommt. wenn sie etwas wollen, wollen sie. wenn sie traurig sind, sind sie traurig. egal wann und wo und vor wem. die erwachsenen sprechen in der sozialen sprache. sie versuchen immer höflich und angepasst zu sein. bitte und danke und entschuldigung zu sagen.
... sich überlegen, wer den eigentlich das problem hat. der oder diejenige hat auch die komptenz, es zu lösen.
... als erziehende keine front gegenüber den kindern bilden. nicht "wir machen das so" sondern "ich fürchte mich da jetzt".
... fragen stellen statt vorschläge machen. "was könnte dir denn helfen?" "kanns sein, dass du traurig bist?"
... loslassen. ganz im moment sein.

05.05.2014

feiern und bedauern

angesichts des enormen ausmaßes an gesellschaftlicher veränderung, der wir gegenüberstehen - veränderung, die wir gerne erleben möchten -, gibt es nur eine möglichkeit, von der ich vorhersage, dass sioe uns die größtmögliche hoffnung und kraft schenken wird, die uns zu veränderungen befähigen: sorgen wir dafür, dass wir lernen zu feiern. bauen wir das feiern in unser tägliches leben ein und handeln wir aus dieser energie heraus. das steht an erster stelle. andernfalls werden wir überwältigt von der schieren größe der probleme. aus dm geist des feierns heraus werden wir nach meiner erfahrung die enrgie aufbringen, um das zu tun, was nözig ist, um die gesellschaft zu verändern. (m. rosenberg.)

02.05.2014

festung europa

 Hunderte afrikanische Flüchtlinge haben heute versucht, in die spanische Nordafrika-Exklave Melilla zu stürmen. Etwa 150 von ihnen harrten bei dem Versuch, so nach Europa zu gelangen, mehrere Stunden auf der Spitze des sechs Meter hohen Grenzzauns aus. Sie wurden später von der spanischen Polizei nach Marokko zurückgeschickt. (http://orf.at/stories/2228297/)

die eigene heimat verlassen. wollen. müssen.
sich auf den weg machen. in eine ungewisse zukunft. um sich eine zukunft vorstellen zu können.
vielleicht aus wirtschaftlichen gründen. vielleicht weil krieg und ausbeutung herrschen. vielleicht weil es eine sehnsucht nach gesundheit gibt. und eine sorge um die eigenen kinder. einen wunsch in frieden und harmonie leben zu können. ohne täglich angst haben zu müssen...
tausend gründe. alle zulässig.

warum darf man nicht weg? von einem kontinent auf den anderen? warum darf nicht jede und jeder wählen, an welchem ort er und sie das eigene leben leben...
es ist genug für alle da. auf der welt! genug nahrung. genug (wohn)raum. genug geld. genug bildung. genug medizinische versorgung.
alle bedürfnisse können befriedigt werden, weil es genug von allem gibt. genug nähe. genug empathie. genug verbundenheit. genug freiheit.

warum darf ich eigentlich überall hin?
nur ein grund: ich bin hier geboren. bin "österreichische staatsbürgerin". lebe im neunt reichsten land der welt. das alle möglichkeiten bietet. in der eigentlich jede/r nahrung bekommt. ein traum?
und gleichzeitig eine festung. zu der ich einen schlüssel habe. und raus kann. und wieder rein. und wieder raus.
aber die anderen? bleiben an den zäunen europas sitzen. dürfen nicht hinein.
vielleicht haben sie fähigkeiten, die für europa wichtig wären? sich zeigen. singen. mutig sein. etwas angehen, auch wenn es noch so aussichtslos scheint. neue perspektiven und lebenserfahrungen. andere sprachen...

ich wünsche mir eine welt, in der bewegung und freiheit für alle möglich ist. nicht nur für einige wenige.  

01.05.2014

Was ist in dir lebendig?


aufwachen. und mich fragen, was ich tun muss.
müssen. schon in der früh. obwohl ich gar nichts muss. und ich muss doch.

als alternative frag ich mich, was heute in mir lebendig ist.
und es sprudelt. und kribbelt. innerlich.

wissbegier. lust auf tun. auf schaffen. und raus gehen. fotos machen. singen. reisen. nicht unbedingt in andere länder. neue menschen kennen lernen. offen sein. auch in wien. kreieren. tanzen. visionieren. anpacken. springen. eintauchen. schwimmen. lesen. lernen. verstehen.

müssen sitzt also im kopf. die lebendigkeit im herzen.
Ich muss gar nichts. Ich kann mich entscheiden. Und außerdem bin ich ein Mensch. Elia, 3 Jahre

30.04.2014

How to Stop Overthinking Everything: 9 Simple Habits


1. Put things into a wider perspective: Will this matter in 5 years?
2. Set short time-limits for decisions: 30 seconds for small, 30 minutes for big decisions. 
3. Become a person of action 
4. Realize that you cannot control everything: Trying to think things through 50 times can be a way to try to control everything. To cover every eventuality so you do not risk making a mistake, fail or looking like a fool.
But those things are a part of living a life where you truly stretch your comfort zone. Everyone who you may admire and have lived a life that inspires you has failed. They have made mistakes.
But in most cases they have also seen these things as valuable feedback to learn from. Those things that may look negative have taught them a lot and have been invaluable to help them to grow.
So stop trying to control everything. Trying to do so simply doesn’t work because no one can see all possible scenarios in advance.
This is of course easier said than done. So do it in small steps if you like.
5. Say stop in situation where you know you cannot think straight: No, no, we are not going to think about this now.
6. Do not get lost in vague fears: ask yourself: "honestly, what is the worst that could happen?"And when I have figured out what the worst that could happen actually is then I can also spend a little time to think about what I can do if that often pretty unlikely thing happens. I have found that the worst that could realistically happen is usually something that is not as scary as what my mind running wild with vague fear could produce.
7. Work out.
8. Spend more of your time in the present moment: Slow down. Disrupt and reconnect.
9. Spend more of your time with people who do not overthink things.
http://www.trulybuddha.com/how-to-stop-overthinking-everything-9-simple-habits/ 

26.04.2014

Verstehen heißt nicht einverstanden zu sein!

schritt für schritt hin zu mehr verständnis.
gar nicht so leicht. 
der glaube daran, dass ich für den gefmütszustand der anderen verantwortlich bin, sitzt so tief. 
ich lerne. auf mich selbst zu schauen.
gar nicht leicht. genug zu tun.
meine inneren glaubensbilder sagen: du bist ok wenn dir die anderen zeigen, dass du ok bist. du wirst verstanden, wenn die anderen das gleiche denken, wie du.
das bedürfnis nach wertschätzung.
neue strategien erlernen, um nicht von anderen meinungen abhängig zu sein.
wertschätzungs-strategien.
vielleicht selbst mehr wertschätzen. und feiern, was ist. auch wenn es schwierig wirkt. weil es eine chance ist. zum lernen. und wachsen.

und verstehen heißt nicht einverstanden sein
die andere muss nicht so sein wie ich. sie muss nicht machen, was ich will. sie muss nicht denken, was ich will. sie muss nicht sprechen. ich muss sie nicht erziehen.
ich darf machen, was ich will. sie darf machen, was sie will. und er auch.
freiheit. und autonomie. selbst bestimmen. wollen. und dürfen. von klein auf. bis groß.

ich will eine giraffenkindergruppe gründen. und immer wieder ans meer fahren!!!

14.04.2014

zurück im wald

und die junge frau kehrt in den wald zurück.
sie sucht einen platz. und findet keinen. sie sucht weiter. bis sie ihn gefunden hat. er ist wunderschön.
sie spürt angst. und hält ihr schwert fest in ihrer hand.
diesmal keine schnecke. nur sie. und der wald.
sie kann nicht bleiben. alles ist laut. vor allem ihr kopf.
und sie legt das schwert hin. und und läuft zurück.

am nächsten tag probiert sie es noch einmal. sie geht zurück in den wald. noch bevor die sonne aufgeht. sie kommt an. und sieht ihr schwert.
und lässt es liegen. schleicht herum. fühlt sich wohl. setzt sich hin. und bleibt. und atmet. und spürt den wind. und lauscht den vögeln. und freut sich.
sie fühlt sich geborgen. geht zum schwert. nimmt es an.
und schlägt es gegen den stein. mit einem schrei. ein teil des schwertes splittert in ihr gesicht.
und sie schlägt noch einmal. und noch einmal. bis es weg ist.

und später geht sie zurück. schwertlos.
im wissen, verletzlich zu sein.
mit dem vorsatz, das herz zu erhören. und sich berühren zu lassen. immer. und immer wieder.
auch von den augen.
den ärger nicht loswerden. sondern ihn annehmen. als wegweiser.
magie im leben.
schwertlos.
fliegend.

wer will nicht lieber aus liebe als gar nicht zu grunde gehen?


10.04.2014

hexerei

"es war einmal. und war auch nicht.... ein kleines mädchen. das ging mit seiner mutter und seiner großmutter in einem ganz kleinen dorf spazieren. das mädchen hüpfte und hopfste vor den beiden frauen herum. aber plötzlich erblickte das mädchen eine sehr alte frau. mit einem weißem kopftuch. und einem gekrümmten rücken. und einem stock, der sie stützt.
und das mädchen lief brüllend davon: "aaaaahhhhhh. eine hexe!!!!!"
mutter und großmutter ragierten entsetzt: "aber das ist doch keine hexe!!!!""

hexen waren meine kindheitsmonster.

was sind denn hexen?
geheimnisvoll. wissend. weise. anders denkende. einsam. geächtet.
auf die "dunklen", die unbequemen, die angst machenden aspekte hinweisend.
"hässlich" und "böse". verborgenes ans licht bringend.

vielleicht die eigenen hexenanteile ans licht kommen lassen... um nicht mehr weglaufen zu müssen...

von der wut zur scham... und dann zur verletzlichkeit

In Dominanzkulturen ist Wut ein Zeichen dafür, dass jemand etwas falsch gemacht hat und bestraft werden muss. In Kulturen, die Augenmerk darauf legen, dem Leben zu dienen, wird Wut als Ausdruck eines wichtigen unerfüllten Bedürfnisses angesehen. (liv larsson)
hinter der Wut liegen schuld und scham.
und dahinter versteckt sich verletzlichkeit.
ein dicker schutzpanzer...
und dahinter. respektiert werden wollen. und akzeptiert. und in gemeinschaft sein.

Wenn wir uns schämen, fördert unser Verhalten oft mehr Schuld, Angst, Abstand und Selbstkritik... je mehr wir versuchen, unsere Scham zu verstecken, desto mehr Macht bekommt sie über uns.
... wenn Sie gerne mehr Kontakt wünschen, kann es nützlich sein, Ihre Verletzlichkeit zu zeigen statt sie zu verstecken. ... enge Verbindungen zu anderen tragen zum Gefühl von Bedeutsamkeit in unserem Leben bei... wenn wir es wagen, unsere Verletzlichkeit zu zeigen führt dies zu Kontakt. Andere können sich wiedererkennen und sich ebenfalls als bedeutsam erleben, indem sie uns eine Stütze sein dürfen... wir können Scham als Öffnung zur Empathie begreifen... wenn wir uns für die Scham schämen wird sie uns garantiert nicht loslassen... Scham fühlen und selbstermächtigt leben... (liv larsson)

der scham NICHT aus dem weg gehen. niemals etwas nicht tun, aus angst, wir könnten uns dafür schämen!!! die scham einladen und herzlich willkommen heißen. ein scham-tagebuch führen...




07.04.2014

vom schwertkampf rund ums herz


hinter allem steht ein bedürfnis.
bedürfnisse sind schön. können nicht im konflikt zueinender stehen. bedürfnisse zeigen uns, was wir brauchen, um lebendig zu sein.
ein sinnvolles schönes bedürfnis hinter jedem gefühl. und jedem wunsch.
und jeder äußerung.
auch hinter gewaltvollen äußerungen. und sexistischen. und rassistischen.

und hinter jeder mühsamen stimme im kopf.
auch hinter der stimme, die manchmal im eigenen kopf laut brüllt: "pass auf. überleg dir das gut. ist das jetzt wirklich notwendig? was werden die anderen nur denken????"

was will diese stimme? die scheinbar nur aufhält und hemmt? in herausfordernden situationen.
vielleicht sehnt sie sich nach schutz. und verbindung. und zugehörigkeit.
vielleicht hat sie angst vor einsamkeit. und deshalb glaubt sie, das herz schützen zu müssen. mit allen mitteln. ein kleiner schwertkämpfer - in der einen hand das schwert und in der anderen hand den erhobenen zeigefinger. welcome to my heart :-)

schwierig wird es dann, wenn der schwertkämpfer andere anteile nicht durchlässt. weil die angst vor dem schmerz der einsamkeit zu groß ist.
und wenn die verletzlichkeit nicht durch kann. die sanftheit. die traurigkeit.
wenn alles im herz stecken bleibt, weil es so gut beschützt wird...

und das herz? ist dann nur noch ganz leise. ganz verbunden. damit es heilen kann. the first cut is he deepest... und wirklich gut bewacht.
doch wie soll man dem herz folgen? wenn es so leise ist?

die verletzliche will durch. vom herzen weg. in die welt hinaus. will sich ausdrücken. passend. mutig. offen. nicht für die anderen.
vielleicht sogar schreien. brüllen. laut sein. dürfen.
ohne die angst im nacken!

05.04.2014

es tut sich etwas. bei mir. in meinem leben! es bewegt sich etwas!

* ich lerne, mich authentisch auszudrücken. mit 11 anderen menschen. die das auch lernen wollen. und weitergeben wollen. wie ein geschenk, in dieser gruppe dabei sein zu dürfen. andere wirklich sehen. die sich selbst wirklich zeigen wollen. weil sie sich nach lebendigkeit sehnen. und die konformität nicht mehr tragen wollen. 

so viel ehrlichkeit. so viele perlen...
... schlafen. gehen. natur. schwimmen. singen. mit kindern sein. mit freundinnen reden. schreiben. gemeinsam essen. und ärger. als selbstverbindungsstrategien...
... geld als unterstützungswunsch. die sehnsucht nach finanzieller absicherung. ein bedingungsloses grundeinkommen für alle...
... verletzlich sein zulassen. um lieben zu können...
... annehmen, was ist. auch die angst und die traurigkeit feiern...
... meinen bauch groß sein lassen :-) nicht einziehen müssen. sondern seine stärke erkennen. ich spüre viel durch meinen bauch...
... in der früh bewusst aufwachen. von der zehe bis zum haaransatz...

und einige fragen...
... gewinnen bedeutet wertschätzung. wie kann man beim kooperativen spielen wertschätzung geben, wenn gewinnen weg ist?
... wie mit kindern gewaltfrei kommunizieren. ohne "das darfst du nicht". wenn sie sich kratzen, beißen, zwicken?
... wie keine vorwürfe mehr hören. sondern die empathischen ohren verwenden?
... und wie bitten. ohne angst vor dem nein. und nach dem fragen, was ich wirklich will?
... wie richtig und falsch bewertungen lassen. und die verurteilungen?

02.04.2014

Eine Vision


Alle Schüler(innen), Lehrpersonen und Eltern bestätigen, dass Gewalt an dieser Schule nicht vorkommt. Vielleicht liegt es daran, dass die Lernenden zu nichts gezwungen werden und sie ihren Schultag frei planen und gestalten können.
Die Schul- und Lebensphilosophie: Miteinander und voneinander lernen. Das lernen, wozu man gerade Lust hat. Zeit haben, sich selber, andere und die Umwelt wahrzunehmen. Stressfrei.
Freude am Wissenwollen und Neugierde führen dazu, dass am Ende der Schulzeit alle lesen, schreiben, rechnen können. Sie lernen es auf die Art, die ihnen entspricht. Vor allem aber wissen alle, was Selbstbestimmtheit, Selbstständigkeit, Glücklichsein und Freude heisst.
Mehr Infos zur Villa Monte: Wo Schüler machen was sie wollen