10.04.2014

von der wut zur scham... und dann zur verletzlichkeit

In Dominanzkulturen ist Wut ein Zeichen dafür, dass jemand etwas falsch gemacht hat und bestraft werden muss. In Kulturen, die Augenmerk darauf legen, dem Leben zu dienen, wird Wut als Ausdruck eines wichtigen unerfüllten Bedürfnisses angesehen. (liv larsson)
hinter der Wut liegen schuld und scham.
und dahinter versteckt sich verletzlichkeit.
ein dicker schutzpanzer...
und dahinter. respektiert werden wollen. und akzeptiert. und in gemeinschaft sein.

Wenn wir uns schämen, fördert unser Verhalten oft mehr Schuld, Angst, Abstand und Selbstkritik... je mehr wir versuchen, unsere Scham zu verstecken, desto mehr Macht bekommt sie über uns.
... wenn Sie gerne mehr Kontakt wünschen, kann es nützlich sein, Ihre Verletzlichkeit zu zeigen statt sie zu verstecken. ... enge Verbindungen zu anderen tragen zum Gefühl von Bedeutsamkeit in unserem Leben bei... wenn wir es wagen, unsere Verletzlichkeit zu zeigen führt dies zu Kontakt. Andere können sich wiedererkennen und sich ebenfalls als bedeutsam erleben, indem sie uns eine Stütze sein dürfen... wir können Scham als Öffnung zur Empathie begreifen... wenn wir uns für die Scham schämen wird sie uns garantiert nicht loslassen... Scham fühlen und selbstermächtigt leben... (liv larsson)

der scham NICHT aus dem weg gehen. niemals etwas nicht tun, aus angst, wir könnten uns dafür schämen!!! die scham einladen und herzlich willkommen heißen. ein scham-tagebuch führen...




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen