17.04.2016

aufbruch

morgen abend gehts also los...
und egal ob ich im kleinen büro arbeite oder mich auf den weg mache... mein kopf macht sich gedanken...
... welchen pilgerführer soll ich mitnehmen?
... bei welchen socken bekomme ich am ehesten keine blasen?
... kann ichs schaffen?
... ist meine regenausrüstung dicht?
... brauch ich wanderstöcke?
es ist also wirklich sehr bald so weit... dann gehe ich den jakobsweg!!! mein abenteuer!
In zwanzig Jahren werden Sie weitaus enttäuschter von den Dingen sein, die Sie nicht getan haben, als von denen, die Sie getan haben. Also werfen Sie die Leinen. Segeln Sie aus dem sicheren Hafen fort. Fangen Sie den Passat in Ihren Segeln. Forschen Sie. Träumen Sie. Entdecken Sie.
Mark Twain 
Ein guter Reisender hat keine festen Pläne und ist nicht entschlossen anzukommen.  (Lao Tse)

08.04.2016

Und sie lachte leise, weil es Flüsse und Wälder gab. Es war kaum zu glauben - wahr und wahrhaftig, es gab große Bäume und große Gewässer, und alles war voller Leben, musste man da nicht lachen!Da sah sie etwas, das sie erschreckte....
Und plötzlich waren sie alle dicht am Stein, seltsame graue Wesen, die ihr übel wollten. Ronja sah sie nicht, aber sie spürte mit Schauer, dass sie da waren. Jetzt wusste sie, wie gefährlich sie waren, diese Graugnomen, vor denen sie sich hüten sollte....Ja, jetzt weiß ich was Graugnomen sind, sagte Ronja.Aber wie du mit ihnen fertig wirst, das weißt du nicht, sagte Mattis. Wenn du Angst hast, wittern sie das von weit her und erst dann werden sie gefährlich.Ja, sagte Lovis, das gilt für so mancherlei. Darum ist man im Mattiswald am sichersten, wenn man sich nicht fürchtet.Das will ich mir merken, sagt Ronja.Und während der folgenden Tage tat Ronja nichts anderes, als dass sie sich vor allem Gefährlichen hütete und sich darin übte, keine Angst zu haben. In den Fluss zu plumpsen, davor sollte sie sich hüten, hatte Mattis gesagt, und darum sprang sie am Ufer kühn und keck von einem glatten Stein zum anderen, dort, wo das Wasser am wildesten toste. Schließlich konnte sie sich ja nicht im Wald davor hüten, in den Fluss zu plumpsen. Sollte das Sich-Hüten überhaupt von Nutzen sein, dann musste sie sich bei den Stromschnellen und Strudeln und niergendwo sonst üben.....Und hier war sie nun und hatte sich kopfüber in den Frühling gestürzt. 
astrid lindgren

05.04.2016

frühlingszeit :-)

die wunderbare zeit! alles blüht. alles will wachsen. knospen so weit das auge reicht!



und ich... will auch wachsen :-) und mich auf das abenteuer einlassen! hab schon ticktes! bald gehts los :-) dann geh ich. tagelang. kein pc. nur ich und der weg :-) ich freue mich schon!
momentan bin ich noch müde. eine intensive arbeitswoche nach der osterzeit. ich spürs noch nach. müde augen. verschnupfte nase... und gleichzeitig erleichterung. habs geschafft. ohne das kleine büro zu zerstören... bin nicht mehr verantwortlich im kleinen büro. ich schule ein. und übergebe. das fühlt sich sehr gut an!

16.03.2016

angst und schuld

... in der angst steckt immer auch die aufregung und oft auch die neugierde. angst ist kein negatives gefühl per se. muss also auch nicht verhindert werden.
... lernen keine fehler machen zu dürfen bedeutet gleichzeitig, gegen schuldgefühle ankämpfen. wenn ich höre (oder interpretiere zu hören): "mir gehts wegen dir nicht gut" dann werd ich wütend und distanziere mich. weil ich nicht schuld sein mag. und wahrscheinlich angst habe, mich nicht "richtig" verhalten zu haben. das würde nämlich heißen, dass ich nicht "gut" bin... das alte dilemma... wenn ich damit beschäftigt bin, zu schauen, ob ich schuldig bin oder nicht, kann nicht bei meinem gegenüber sein. ich will gut und richtig sein und nicht die verantwortung für den schmerz der anderen übernehmen!


29.02.2016

munter




es ist fast 1 und ich bin noch wach. ist eher untypisch für mich. hat letzte woche begonnen - februar depression ist weg. und entfaltungsstimmung beginnt. wie in der natur :-) der frühling kommt! die blätter beginnen zu sprießen. heut hatte ich endlich mal zeit spazieren zu gehen. nicht zur arbeit. oder von der arbeit nach hause :-)
ich arbeite nur noch eineinhalb monate im kleinen büro :-) habs also fast tapfer durchgestanden...
die musiktherapeutin und ich haben einen verein gegründet :-) zeit mutig zu werden und selbst zu springen :-) ich freu mich. bin energievoll. und hab lust mehr zu tun als nur zu fernsehen und zu schauen, dass ich keinen schaden verursache...
viele fragen zur kindergruppe.... kann ich in 6 monaten eine kindergruppe auf die beine stellen? was kommt zuerst? konzept fertig machen, kinder suchen, raum suchen? und woher kommt das geld? für die saniereung und die einrichtung???
wir, die musiktherapeutin und ich, haben einen plan. mit vielen fragen. aber wenigstens wissen wir, welche fragen wir haben...
und es wird irgendwie greifbar. nd ich freue mich! die zeit ist reif!!!
(eine kleine zwischendurcherkenntnis: wie menschen glauben manchmal, dass wir alles planen und vorbereiten und kontrollieren können. aber es gibt zeiten, da ist etwas reif und das will geerntet werden. wie bei frau holle. man kann nicht schon vorher ernten. es gibt eine zeit für alles. fürs einsetzen, fürs entfalten, fürs wachsen, fürs ernten, fürs beenden... )
der winter ist bald vorbei! und ich wag mich mich in mein abenteuer :-) yeah! :-)


15.02.2016

and again: februardepression!

sehnsucht.
nach sonne. und wärme.
und leben.
pura vida.
ausgelassen.
tanzend.
klettern. springen. entdecken!
mit dem boot. oder zu fuß!
genug!!!!
von der dunkelheit. von der angst. vom tapfer sein.
vom blöden job. im kleinen büro.
vom sich immer wieder mit den selben fragen auseinandersetzen.
vom in den pc starren. vom sich strategien überlegen. vom sich nicht wahrgenommen fühlen in dieser männerdominiertenhierachischen institution.
genug vo  mich verstecken. und verrenken. und verbiegen. 
genug!!!
vom auf bessere zeiten warten. vom schwindel der langeweile. vom mich nicht spüren.
wie kann ich nur immer wieder den körper vergessen? und die musik??? und die ausgelassenheit. und die liebe. und vor allem: die freiheit! die freiheit zu sein, zu gehen, mal mit - mal gegen den strom.
alles vergraben. unter dem grau des februars. der härteste monat im jahr. für mich. jedes jahr wieder.
dieser tag ist für mich. ein geschenk. mich wieder spüren. endlich.
schluss mit dem ganzen blabla. endlich fully alive sein!!!!!!!! 
machen was und wie ich es will. wholeheartedly! und wenn das kein wort ist, ist es auch egal!!!
don't be nice - be real!!!

10.02.2016

zugehörigkeitsgedanken...

was mir u.a. wichtig ist, um mich in einer gruppe wohl zu fühle:
... wahrgenommen werden: wenn ich grumpy oder stinkig bin darauf angesprochen werden, ohne dass die anderen angst haben, mir zu nahe zu kommen (was ist schon zu nahe?) oder etwas auszulösen, mit dem sie nicht umgehen können (zeigt mir dass ich ok bin wie ich bin mit allem was ich denke und fühle). und gleichzeitig die erlaubnis (von wem muss die kommen?) auch ansprechen zu dürfen.
... gesehen werden: nicht immer verbal etwas sagen müssen. nicht mit intelligenten aussagen "punkten" müssen. sondern sicher sein können, dass andere auf mich schauen und mich wahrnehmen.
... mich äußern dürfen/können und dabei akzeptiert werden: sagen dürfen, was ich mir denke.
... nicht zu etwas "ja" sagen, nur aus angst, die anderen denken dann, ich bin streng, komisch, nicht gut (auch hier stellt sich die frage, wer mir eigentlich anweisungen gibt).
... selbstausdruck: schauen, wie ich schauen will. nicht lächeln müssen. ruhig und laut sein dürfen. schüchtern sein dürfen.
... verständnis: versuchen, mich und meine beweggründe zu verstehen.
... nicht dabei sein müssen und trotzdem nicht ausgeschlossen werden und mein eigenes ding machen dürfen ohne dass es mir vorgehalten wird
... und natürlich auch umgekehrt - also ich mein bedürfnis nach zugehörigkeit wird erfüllt wenn ich andere ansprechen darf, andere verstehen kann, andere authentisch und ehrlich sein dürfen, usw...
... ermutigt werden, ehrlich zu sein. (das mag ich sehr am kleinen büro)

lustlos

ich hab keine motivation mehr für das kleine büro. ich finde es langweilig. und mühsam. es reicht mir schon. vielleicht brauch ich auch mal eine pause. mehr als nur vier tage krank im bett liegen...
gestern hatte ich überhaupt gar keine lust auf irgendwas.
70 tage noch im kleinen büro. Wobei da Wochenenden dabei sind und Ostern dazwischen.
Also 47 Arbeitstage! wie kann ich die denn möglichst bewusst verbringen? und einladen, was ist?
vielleicht fotos machen. von situationen, die mir grad keine lust macht?! oder die ärger oder sonst was in mir auslösen! und sie so bewusst machen willkommen heißen...  mal schauen, was draus wird! jetzt hab ich gleich lust auf das was mir keine lust macht ;-)

28.01.2016

und dann noch das mit der kontrolle...


ok... ich habe gestern darüber geschrieben, dass ich sehr gerne alles richtig mache. und dass es mir lieber ist, die anderen machen fehler und nicht ich - und es ist jedes mal das selbe: meine strenge lehrerin tritt auf. sobald es an aufgaben geht, die ich zu lösen habe. (jetzt kann ichs schon besser zugeben, stolz bin ich aber nicht drauf... - wie leicht es ist zu schreiben, was man nicht ist statt das, was man fühlt...)

und dann hab ich gestern noch sehr viel über druck und kontrolle nachdenken müssen... das wende ich manchmal an. eigentlich öfter. ich gebe es nur auch so unglaublich ungern zu :-( fühl ich mich verletzt oder unsicher, versuche ich sofort die situation oder den mensch in den griff zu bekommen. ich scanne ihn/sie. wie ein metalldetektor. scanne nach gefährlichem. sobald ich was winziges finde, stelle ich zur rede. da hast du nicht auf mich geschaut. warum hast du mir da nichts davon erzählt. warum blablabla?
in letzter zeit hatte ich höhenangstträume. ich musste von einem ur hohen felsen springen. das gehörte zu einer schularbeit. und ich weinte und weinte weil ich nicht springen konnte...
und auch das weiß ich schon. in situationen, die mich stressen und mich verletztlich machen, bekommt meine strenge lehrerin sofort unterstützung von meinem inneren polizisten. und dieses duo ist furchteinflössend. sie wachen und überwachen. weder schamgefühle noch beschimpfungen bringen sie von ihrer mission mich zu schützen, mir orientierung und sicherheit zu geben, mir zugehörigkeit und damit anerkennung zu garantieren ab.
und ich hab sie schon beinahe wieder vergessen. arg. immer das selbe...
um sie nicht zu vergessen... proudly and loudly presenting und gleichzeitig wishing: I wish I was a punk rocker :-)

27.01.2016

erkenntnis übers fehler machen

wichtige erkenntnis:
im letzten jahr hatte ich angst, fehler zu machen. vor allem hatte ich angst, eine bewerbung zu übersehen. ich hatte große angst, die förderabrechnungen nicht richtig zu machen. zum fakschen zeitpunkt. oder mit falschen beträgen. habs mir hundert mal durchgelesen....
und was ist passiert? fehler!
fehler bei den bewerbungen.
fehler bei den förderungen.

und die erkenntnis:

fehler passieren vor allem dann, wenn sie nicht passieren dürfen.
fehler passieren vor allem dann, wenn ich alles dran setzte sie zu verhindern.
warum?
vielleicht wegen der angst. die ich dann so stark spüre. und den stress, den ich mir mache.
vielleicht weil ich dann so einen tunnelblick bekomme. mein kopf schreit innerlich: mach keinen fehler. pass auf. achtung. mach ja keinen fehler. und ich bin dann so angespannt, dass anscheinend genau dann fehler passieren.

was mich ärgert: dass wir in der schule nur lernen, keine fehler machen zu dürfen.

was wir lernen sollten: fehler machen dürfen. und damit umgehen.

was mich nachdenklich stimmt: wenn fehler passieren, is es mir extrem wichtig herauszufinden, wer den fehler verursacht hat. wenn ich das bin, fühl ich mich klein, schuldig, unfähig, beschämt. wenn ich es nicht bin, kann es sein dass ich mich über den fehler ärgere. oder sogar (meistens. leider. auch da schäme ich mich es zuzugeben) urteile fälle über die person, die den fehler verursacht hat. ("sie hätte doch die liste so machen sollen...")

und das erschreckt mich: ich kümmer mich nicht sofort um das problem sondern ich will sofort den/die schuldige/n finden. und wenn ich nichts falsch gemacht habe, kann ich mich um das problem kümmern, ohne scham-oder schuldgefühle. wenn ich was falsch gemacht habe, kümmer ich mich mit scham- und schuldgefühlen um das problem. arg.

vielleicht ist das geheimnis mit der angst, sie zuzulassen. ich schreib das ja immer wieder. aber mehr und mehr komm ich drauf, dass es vielleicht wirklich sein muss. dass es gar nicht anders geht. da helfen keine "ich brauch mut" wünsche. oder "bitte hilf mir". da hilft nur ein eintauchen und annehmen. 

einmal hab ichs geschafft. in dieses - für mich schwarze -  meer einzutauchen. und darin zu schwimmen. ein anderes mal hab ichs geschafft, die angst neben mich zu setzen. und dieses schwarze loch zu sehen. und mit ihm tee zu trinken. das schwarzes loch, das mich verschlucken kann.
die angst vor der angst. angst, überwältigt zu werden. und dann nur noch angst fühlen können. dunkelschwarz ist sie übrigens. ganz, ganz dunkelschwarz.

die angst angehen.

willkommen angst. 
willkommen fehler.

25.01.2016

ausgeschlossen und eifersucht...

inspirierendes von arnold mindell!
*menschen repräsentieren zeitgeister. 

*emotionen sind nicht individuell, sondern vom feld beinflusst wird, in dem man sich befindet.
auch wenn zwei menschen beisammen sind, besteht und entsteht ein feld. und die menschen repräsentieren alles, was es zu repräsentieren gibt - zeitgeister. 
zeitgeister verändern sich, wenn sie prozessiert werden. wenn sie ignoriert werden kommen sie immer und immer wieder zurück. um sie zu prozessieren, muss man sie sich bewusst machen. das kann man, indem man schaut, was verboten ist. was nicht ausgesprochen wird. welche gefühle man hat. 
wichtig: gefühle nicht unterdrücken!
welche gefühle mag man nicht? mit welchen mag man sich nicht identifizieren?
sich seiner angst bewusst sein statt sie durch mut verstecken. mut gibt ein gefühl der stärke und man will dann evtl. gewinnen und andere überwältigen.
bei angst nach dem grund fragen: wegen dem unbekannten oder wegen der möglichkeit zu verlieren? oder vor der eigenen stärke? "oft fürchten wir die gewalttätigkeit und wut der anderen, weil wir keinen zugang zu unserer eigenen kraft haben. einige unserer ängste sind auf unsere eigenen unerkannten kräfte zurückzuführen."

*voraussetzung, um konflikte anzugehen ist, das verbrennen des eigenen holzes. innere arbeit ist notwendig! bis das feuer keine nahrung mehr hat.
*"hat das problem etwas mit mir persönlich zu tun?" "oder spiegelt das gesagte einen zeitgeist wieder?"
* man kann auch dem angreifer beistehen, damit er veränderungen auf eine sinnvolle art und weise herbeiführen kann. als leitende person einer gruppe muss man sich darauf einstellen, angegriffen zu werden. sonst würde die gruppe still stehen.
*"wenn ich bei jemanden etwas nicht mag, bin ich im allgemeinen von einem teil dieser person irritiert, welcher nicht aktiv gelebt wird."

"leider gibt es nur wenige menschen, die fähig sind, ihre bedürfnisse auszudrücken. stattdessen haben die meisten von uns gelernt, zu kritisieren, zu fordern, zu drohen oder auf andere weise durch kommunikation distanz zu schaffen."
"wenn wir wütend sind, richten wir unsere aufmerksamkeit fast ausschließlich auf das, was wir nicht mögen, was andere falsch machen, statt uns auf das zu konzentrieren, was wir eigentlich wollen und wie andere darauf eingehen können. dann bitten wir andere häufig, aufzuhören etwas zu tun."


15.01.2016

dankbar...

eigentlich wollte ich im neuen jahr jeden tag ein foto machen, von etwas, das mich dankbar macht... jetzt sind schon 15 tage vergangen. ich hab nur einmal ein Foto gemacht - und zwar von schnee. das war dann aber nicht so schön... aber ich versuche drauf zu schauen. auf die vielen kleinen momente, in denen ich dankbar bin.
... das geräusch des kaffees, wenn er fertig wird...
... wasser auf meiner haut beim duschen...
... zu fuß in die arbeit gehen...
... blauen himmel sehen...
... in der u-bahn lesen...
... die blüte des weihnachtskaktus bewundern...
... statuten fertig machen und einreichen...
... den weg am meer überlegen und vorbereiten...
... post in meinem postkastel...
... kinderbesuch in meiner wohnung...
... granatapfel entkernen...
... 

29.12.2015

I am on my way from misery to happiness again!



ich hab das gemacht - http://yearcompass.com/ - sehr empfehlenswert!!!

über 2015:

  • anstrengend
  • voll 
  • tapfer durchgestanden

was ich nicht geschafft habe:

  • leben genießen
  • mich nicht fürchten
  • lieben
und ich hab überlegt, welches risiko ich eingegangen bin: keines. ein Jahr ohne risiko... traurig... keine zeit für irgendwas. nicht mal zeit zum spüren. zum entspannen. zum freundlich und zärtlich sein. nur die arbeit im fokus. und das keine fehler machen... heavy loaded...

und wenn ich an 2016 denke, freue ich mich! sehr!
  • entfaltungsrau mit clara gründen
  • zum meer gehen
  • dankbar sein und momente aufnehmen
  • lieben und genießen
  • vielleicht weniger geld. aber mehr zeit!!!!!!!!
  • selbst springen und mutig sein statt tapfer durchhalten und gestoßen werden!!!!!
  • viel Kaffee mit Zimt :-)
  • und wieder glauben - his eye is on the sparrow und gesehen werden...



09.12.2015

the work und gelassen bleiben

intensiver tag. gestern. auszeit. 
gedanken rund um erwartungen und enttäuschungen und die leere nach der enttäuschung. und das problem von einem bild, das da ist und nicht in erfüllung geht... und dem kontrollverlust. der vielleicht das wahrlich bedrohliche ist. wenn man sich an etwas klammert. und merkt dass das klammern gar nichts bringt. weil es anders kommt. 
und dann machtlosigkeit. unsicherheit.
und dann leere.
und dann? 
es geht ja weiter. immer und immer wieder.
dann vielleicht raum. 
der gefüllt werden kann.
keine angst vor der leere.
gelassen. 
der eigenen grenzen bewusst. grenzen um zur ruhe zu kommen. nicht endlos wachsen müssen, oder sich entfalten müssen. dürfen schon. bis zur grenzen halt!
endlich wieder zeit zum lesen. zu malen. zum mit dem stift schreiben. zum denken!
außerdem streit. und drama. 
und dann was hilfreiches gefunden (dank der lieblingszeitschrift): - the work von katie byron
um was es geht? gedanken prüfen. weil die annahme ist, dass nicht gedanken leid sind (weil sie nur gedanken sind) sondern das anhaften an ihnen, ohne sie ausreichend zu prüfen. um zu prüfen beantwortet man fragen:

1.) stimmt das wirlich?
2.) kann ich mit absoluter überzeugung sagen dass es stimmt?
3.) was läuft bei mir ab, wenn ich dem gedanken glaube? (gefühle, reaktion)
4.) wie wäre ich ohne den gedanken?

außerdem dreht man aussagen um und prüft diese dann - siehe http://thework.com




01.12.2015

der erste dezember!


die dunklen tage sind da.
und ich hab so wenig zeit, sie zu bemerken.
sogar zu wenig zeit für novemberstimmung...
wo ist er hin, der november? schon wieder vorbei.
diese komische arbeit. so viel denken. so viel besprechen. so viel am computer sitzen. so viel sorgen machen. so viel angst vor fehlern. nach wie vor.
zwischendurch sehr nette momente.
in der früh beim zimt in die schaumkrone meines kaffees geben :-)
beim lesen in der vollgestopften ubahn...
und dann im büro mich willkommen fühlen...
und gemeinsam an etwas arbeiten...
sich gemeinsam sorgen machen schafft verbundenheit...
und nach der arbeit glühwein trinken...
bald ist die 40wochenstundenodermehrzeit vorbei!
dann sinds nur 35stundenodermehr :-)
darauf freue ich mich schon...
vorfreude genießen!
und dann ist es bald nicht mehr das kleine büro...
naja... noch fünf monate in der komischen kirchenhierachiewelt.
genießen und innehaten. auch jetzt?!
und doch noch spielerisch an alles herangehen? lernen.
den jahresabschluss. die projektabrechnungen. den komischen ausflug nach graz. die revision.
wie wäre es, jeden augenblick zu genießen?
schon gibts wiederstand in mir. jeden augenblick würde wirklich heißen, jeden augenblick. nicht nur den mit dem glücksgefühl.auch den mit der leere. und den mit der unsicherheit. und den mit dem sch ausgeschlossen fühlen und in selbstzweifel stecken...
jeden augenblick.
ob ich wirklich dazu bereit bin? auch den augenblick in dem es regnet und meine füße ganz kalt werden. oder den, in der ubahn, wenn mir jemand ins ohr nießt? oder den, wenn ich ein email geschickt habe und mir nachher denke: "hoffentlich passt das so!"oder den, wenn ich höre: "du hast da was unter deiner nase"...
warum eigentlich nicht? verhindern kann ich sie eh nicht. egal wie sehr ich versuche alles gut zu machen... irgendwas ist immer.
gut... nur wie mach ich einen mini vorsatz draus?
sie wie perlen sammeln!
perle nummer eins: mit der arbeit nicht fertig geworden - nicht mal mit der to-do-liste für die arbeit fertig geworden. angst und unsicherheit im nacken. bedürfnis nach gelassenheit. und vertrauen. und spiel.

(und wie schwer es mir fällt, das einfach so stehen zu lassen...)

05.10.2015

Selbst springen!


tapfer sein.... sich mit dem zurechtfinden, was passiert
mutig sein... gestalten und tun... aus dem bauch heraus... der eigenen stimme hinterher...
und ich? 

bin gerade tapfer.
steh an klippen und lass mich ins meer stoßen. kann es genießen. das fallen. und eintauchen.
und gleichzeitig bleibt die sehnsucht selbst zu springen!
doch was passiert ohne stoßen?
wenn ich meiner inneren stimme folge? statt mich den erwartungen der anderen hinzugeben?
ich spür ein kribbeln im bauch.
Und lust auf mein abenteuer! 
auf im wald herumirren, mich verlaufen, schmetterlingen folgen, bis zum totenkopf. und den frosch als begleiter, der mich mit großen und erwartungsvollen augen zum sprung auffordert...


24.09.2015

der herbst...




langsam verändert sich alles.
mein baum vorm fenster
bekommt gelbe blätter

ich mag den herbst!
das sich nach innen wenden
der vergänglichkeit zusehen
das durch die luft tanzen, fallen und rascheln
die kalte luft in der früh
die warme sonne untertags

am liebsten würd ich meinen rucksack packen
in den zug steigen
und dann losgehen
um mich am sommerabschied satt zu sehen...

03.08.2015

erwartung(s)los...

ansprüche und bilder im kopf. und interpretationen.
genau wissen, was passieren wird. und warum.
ein ständiges auf der hut sein. vor verletzungen.

anstrengend.
und vor allem zerstört es spaß. und freude. und liebe.

und diese mühsame angewohnheit, auf das zu schauen, was die anderen von mir denken. und sich von mir erwarten. und was sie von mir und meiner beziehung halten. und ob ich passe. und schön bin. und ok bin. und lieb genug bin. und mich genug einbringe. und aufmerksam bin...
pfui. auch dieses frauen rollen bild...
dieses kleine brave mädchen in mir. sie verbiegt sich und lächelt. rücksicht ist ihr so wichtig. und zugehörigkeit. sie kann bis zur pefektion auf andere schauen...

genug vom aufpassen. auf mich. und die anderen.
genug von der angst.
mich einbringen. auch wenn meine aussagen nicht gefallen!!!!
nicht so tun, als wäre alles ok.
nicht weggehen, wenn ich traurig oder enttäuscht oder wütend bin. bleiben und kommunizieren... meine kraft nützen. und rauslassen.
und meinem bauch folgen.