30.08.2013

into the wild of my soul

ich irre umher und weiß doch wohin.
sei unbesorgt. ich bin. in dir drin.
ich führe dich. seit deinem ersten atemzug.
hab nie genug.
ohne anfang. ohne ende. umkreis ich dein bild.
mal ganz langsam. mal ganz wild.

du fragst dich, wohin du gehen sollst.
was dein herz will.
die antwort ist leicht!

dein zu hause trägst du mit dir herum. dein körper ist groß und wunderbar
besonders dein bauch. hat mut. und tut gut.
lass ihn so sein wie er ist. er nährt dich gut.

weißt du, es gibt nicht nur den einen weg! der richtig ist. als elefant kannt du dir deine wege trampeln!
du bist richtig. da wo du bist.
auch wenns mal hier und mal dort ist!

du darfst zweifeln. und schwer sein.
hab keine angst. vor der angst. sie zeigt dir den drachen!
du empfindest viel. und findest... immer. wieder.

ich mag dich bitten: mach dich nicht klein.
du bist wunderbar. und darfst eine last für dich und andere sein.

du passt nicht. das ist dein ding.

drum kümmer dich um die, die nicht passen. schau dort hin!
dein zu hause bist du.

05.07.2013

körper

* den eigenen körper als lebensraum begreifen
* "warum?" weglassen! statt "warum tut sie das?" - "wie wirkt das auf mich?" "was brauche ich von mir, um gut damit zurecht zu kommen?"
* das leben lassen, was aus uns heraus will
* was braucht jetzt aufmerksamkeit? - mein hals, meine stimme - sie wollen raus
* "da ist etwas trauriges" statt "ich bin traurig" weil ich mehr bin als traurig
* wirklichkeit - wirkung

03.07.2013

eine geschichte....


es war einmal ein kleines mädchen, das mit ihrer familie auf einer kleinen, wunderschönen insel lebte. diese insel befand sich irgendwo im großen weiten meer.
viele bunte vögel zwitscherten ihre lieder. affen kletterten auf den bäumen herum. schmetterlingsscharen flogen durch die lüfte.
es gab auch einen kleinen wasserfall, unter dem konnte man duschen. das liebte das kleine mädchen besonders. sie liebte es auch, von den kleinen felsen ins wasser zu springen und zu tauchen und sich dann zum trocknen ins gras zu legen. und dabei zu beobachten, wie sich libellen auf ihre zehen setzten.
das kleine mädchen liebte es auch, purzelbäume und räder zu schlagen. die affen beim streiten zu beobachten. bananen, ananas, avocados und viele andere früchte zu sammeln.
sie genoss ihr leben auf der kleinen insel sehr. es gab keine eine uhr außer der sonne.
am abend kuschelte sie sich eng zu ihrer mama und ihrem papa und schlief bei ihnen am feuer ein.
eines tages wachte das kleine mädchen auf, weil die sonne sie auf der nase kitzelte. sie setzte sich auf und hatte plötzlich riesengroße lust, die insel zu verlassen und zu schauen, was es rundherum noch so gab.
"mama, mama! guten morgen!"
"guten morgen, kleines!"
"mama... ich will in die welt hinaus"
"warum denn kleines? wir haben hier doch alles, was wir brauchen..."
" ich will sehen, was es noch so gibt! ich will den größten wasserfall der welt finden"
mama wurde traurig. sie wusste immer schon, dass einmal eines ihrer kinder in die welt hinaus wollte, um sie zu entdecken... nun war es so weit. ihr kleines mädchen wollte die größe der welt bestaunen...
"na gut, dann lass uns die vorbereitungen treffen. du brauchst auf jeden fall ein boot!"
papa war schon munter und machte das feuer, um den kakao zu wärmen. papa machte jeden tag in der früh für alle kakao. "papa, ich brauche holz für ein boot!"
papa schaut verdutzt in die traurigen augen von mama und wusste, was los war. traurig nickte er mit den kopf.
den ganzen tag über, wurde holz für das boot gesucht und proviant gesammelt. obts wurde getrocknet, denn niemand wusste wann das kleine mädchen irgendwo ankommen würde. und grtrocknetes obst hält nun mal am längsten. und ist auch sehr lecker.
am frühen abend war genug holz da und aus dem holz wurde ein kleines boot. mit einem ruder. und einem segel.
"wann willst du denn los, liebes?" fragte papa.
"ich will mich noch einmal von allem auf der insel versbschieden - von den affen, von den vögeln, von den schmetterlingen, vom gras, vom kleinen wasserfall, von der sonne, vom kakao und vom feuer und dann will ich los."
"dann ist es gut, wenn du morgen noch bei uns bleibst und dann übermorgen deine reise beginnst!"
die ganze familie konnte vor lauter aufregung nicht schlafen. und kuschelte die ganze nacht ganz eng. schon vor den ersten sonnenstrahlen standen sie auf, machten feuer, tranken kakao und erzählten sich geschichten über die insel... dann gingen sie gemeinsam zum wasserfall. und duschten. und sprungen vom felsen hinunter. und legten sich ins gras. zu mittag pflückten sie mangos und assen sie. danach schliefen sie ein. auch am nachmittag blieben sie beim wasserfall. tiere kamen neugierig dazu - es war ein wunderschöner tag!
am abend machten sie feuer. und tausende glühwürmchen erhellten ihnen die nacht.
"mein kleines, wir werden dich hier vermissen! wir haben dich so lieb! wir wünschen dir eine gute reise! schau dir alles an, was dich interessiert. hör immer auf deinen bauch und dein herz! die wissen genau, wos lang geht! damit du das nicht vergisst, trag diese kette"
die kette war ziemlich lang. so dass der anhänger, ein stein, genau zwischen bauch und herz baumelte. der stein war aus dem see rund um den wasserfall. mama hat ihn gefunden und ein loch hinein gebohrt. er war wunderschön. hatte viele farben. und glänzte.
das kleine mädchen umarmte mama und papa ganz, ganz lange. und so schliefen sie diesmal im gras beim wasserfall ein...
es war noch dunkel als mama das kleine mädchen mit einem bussi weckte. verschlafen rieb sie sich die augen. dann fiel ihr ein, heute war ja der große tag! ui, sie freute sich! nach dem kakao gingen mama und papa mit ihr zu ihrem kleinen boot. deim boot angekommen musste sie alle weinen. doch dann sah das mädchen auf dem boot einen kleinen affen mit ganz großen augen. es war ein affenmädchen, dass auch in die große welt wollte, um die größte banane zu finden.
"kleines, du fährst jetzt in die große weite welt. da gibt es viele andere mädchen. sie werden dich alle fragen, die du heißt. du brauchst noch einen namen!"
"ich will mariposa heißen!"
" das ist aber ein schöner name! gut, mariposa! bis bald! vergiss nicht auf dein herz und deinen bauch zu hören! wir haben dich lieb!!!!!"
nach einer umarmung hüpfte mariposa auf das boot. mama und papa stupsten das boot an. und schon kam ein windchen vorbei, das sanft in das segel blies.
mama und papa winkten. mariosa drehte sich immer wieder um. die insel und mama und papa wurden immer kleiner.
"wie heißt du denn, äffchen?"
"ba"
 "jetzt gehts los, ba! auf in die welt"
und beide waren sehr aufgeregt!  


28.06.2013

dem herzen nach! und alles andere wird folgen!

bildhauerin sein :-)


- fotografieren
- bilden
- schwimmen (vor allem im meer)
- mit kindern spielen
- ausbeutung angehen
- gewalfreie kommunikation (dahinter schauen, strategien aufdecken, um GANZ authentisch zu sein)
- den eigenen körper genießen (mich ganz genießen, im erfüllten bedürfnis baden)


ich bin ein faulpelz und das ist wunderbar. ich bin in bewegung mit und ohne geld.
ich verursache leid und ausbeutung und das ist wunderbar. ich gebe mit und ohne geld.
ich passe nicht und das ist wunderbar. ich gehöre dazu, mit und ohen geld.

Geld oder Leben
wir projezieren. auf alles.
auf andere. auf beziehungen. auf jobs. auf geld.
und die projektionen haben immer etwas mit uns zu tun. sie kommen von uns. wir legen sie auf etwas anderes. wie mit einem gewehr. wir schießen etwas nach außen.
weil wir gelernt haben, uns durch die reaktion des außen zu definieren. wir sind auf die welt gekommen. haben energie aufgewendet, um da zu sein. mussten nehmen um zu existieren. atmen. luft ein- und ausatmen. ein geleichgewicht. ein kreis. lauf. die grundessenz der existenz: nehmen und geben. ein und aus.
die geburt als wesensmerkmal des menschen. ich war langsam. schwer. geburtststillstand. eine zangengeburt. blau. man hat mich heraus gezogen. am kopf. der kopf war zuerst da. wollte ich nicht? vielleicht hat mich die verbundenheit so faszieniert. bis heute ist es so: fühle ich mich verbunden, ist alles andere unwichtig. dann bewege ich mich nicht mehr. dann bleibe ich da wo ich bin. und nehme. aber leben geht nur dann, wenn nehmen und geben im einklang sind. nur nehmen macht mich still. und dick.

15.05.2013



der kern

ich bin mit erzählungen aus dem zweiten weltkrieg groß geworden. meine großväter waren im krieg - einer hat dabei als 18 jähriger seinen fuß verloren. der andere hat immer stolz erzählt, wie er den schlachten entkommen ist und statt zu kämpfen frauengeschichten genoss. er betete viel. aus angst. und er kam heil davon.
ich weiß nicht, ob meine großväter menschen getötet haben. ich weiß auch nicht, was ihre väter gemacht haben. ich weiß nur, dass krieg eine angst von mir ist, die mich durchdringt. diese angst will ich nicht mächtig werden lassen sondern sie angehen!
und ich würde gern meinen teil dazu beitragen, etwas wieder gut zu machen - verantwortung zu übernehmen.
ich glaube, krieg kann nur dann entstehen, wenn es menschen nicht gut geht. wenn feindbilder konstruiert werden, weil bedürfnisse nicht wahrgenommen und umgeleitet werden.

ich liebe reisen. ich habe zusammenhänge gesehen und denke, dass es in meiner verantwortung liegt, das, was ich gesehen habe, weiterzuerzählen. damit es mehr menschen sehen.

die welt braucht meinen beitrag, weil ich den missstand sehe: ausbeutung und marginalisierung-  und angehen will. weil es für mich ein thema ist, das mich tief berührt.
ich glaube fest an die ganzheit der erde. und daran, dass alles zusammenhängt. wenn wir menschen unbewusst ausbeuten spüren wir es trotzdem. wenn wir wissen was wir tun können wir bewusster leben. lieben.
ich will meine privilegierte position - ich muss keinen hunger leiden, ich bin gesund, ich habe ein soziales netz, das mich trägt - einsetzen und auf menschen aufmerksam machen, die nicht zu sehen will.
ich kann bilder malen. weil ich mich davon berühren lasse und einen zusammenhang fühle. ich bin einfühlsam und traue mich, hinzuschauen, zu hinterfragen, zu zerlegen.
ich will eine welt, in der ein konfliktfähriges miteinander möglich ist. ich will nicht ruhe oder stillstand. ich will leben. und mich bewegen.

das gehäuse

schnittstelle:
- menschen, die in österreich leben und mit vielen vorurteilen gegenüber "fremden" konfrontiert sind
- asylwerberinnen, die hier schutz suchen - besonders ehemalige uma, die dann nicht mehr in die jugendlichen schiene hineinfallen

bei beiden zielgruppen bedürnis nach wachstum und verbundenheit stärken
gegenseitige ressourcen nutzen
durch in beziehung treten hinter rassismen und feindbilder schauen und erkennen, dass vielfalt zwar anstrengend ist - wie jede form der beziehung - weil sie energie erfordert - aber grundlegend

globale zusammenhänge sichtbar machen
vor allem die strukturen der ausbeutung

füreinenander da sein
aufeinander schauen
kooperation


schale

"pflegefamilien" finden: in vielen wohnungen sind zimmer frei - zum beispiel wenn kinder in familien ausziehen oder wenn alte menschen sterben und dann nur noch eine in der wohnung bleibt, so ähnlich wie aupair system
diese menschen könnten asylwerberinnen aufnehmen und diese unterstützen sich dann gegenseitig - sind füreinander da und nicht mehr allein
familien über kirchen finden - eventuell veranstaltungen machen in pfarren, mit salima, um über asylgründe aufzuklären - oder bestehende filme nutzen (little alien)

zusätzlich: bgeleitung der untergebrachten menschen

10.04.2013

noch immer keine erwerbsarbeit. das ergibt herausforderungen: kein geld und zu viel energie, die ich nicht einsetzen kann.
ich stecke immer noch fest. seit monaten. ich hoffe, der frühling holt mich hier raus. das passt zum schmetterlingsbild. als würde ich in einem kokon stecken und nicht selbstständig schlüpfen.

ich werde eine pionierin des wandels! darauf freu ich mich schon so sehr! es ist wie eine reise. ich will endlich wieder reisen. in bewegung sein. einpacken. neues erfahren. staunen. mich inspirieren lassen. riechen!!!
und bis dahin?


16.03.2013

seit mittwoch tage voll mit wolfsohren und wolfsschnauze. bellend und beißend. 
ich freue mich auf die pioneers. ich freue mich auf ein netzwerk. ich freue mich auf menschen mit ähnlichen visionen und träumen. ich vermisse das. ich vermisse das gemeinsam an einem traum arbeiten. dieser winter war hart. ein wirklicher winter. ich bin nicht für den winter gemacht. ich brauch sonne. und wärme, um mich bewegen zu können. vielleicht ist der winter, die zeit der dunkelheit, notwendig, damit wieder helligkeit entstehen kann. und trotzdem bleibt es während dessen so hart. und kalt. 
eigentlich fühle ich mich nicht zum ersten mal so. ich bin immer unbeweglicher im winter. und der februar war schon oft genug eine schwierige zeit für mich. es ist immer das letzte. ich habe probleme mit dem letzten. es fällt mir dann schwerer und nicht leichter. die letzten tage sind immer die schwersten für mich. vielleicht weil ich dann schon übergelaufen bin. wie ein glas.
trinken hilft. man kann sich von außen füllen. und fühlt sich anders. 
voll. füllen. fühlen.
meine bedürfnisse nach wachstum und zugehörigkeit sind oft nicht erfüllt in letzter zeit.
welche aufgabe kann ich mir selbst geben wenn ich keiner erwerbsarbeit nachgehe?
ich spüre die große lust wegzugehen. hinaus. zum meer. und dort nur die natur um mich herum spüren. vielleicht bin ich zerissen zwischen meinem bedürnis nach wachstum und zugehörigkeit. bei beiden weiß ich wie ich sie erfüllen kann. aber ich weiß nicht wie ich beide zugleich erfüllen kann.
mein großer fehler ist, dass ich die nähe und zugehörigkeit nur an einer person messe. es gibt eine person, der ich nahe sein will. und wenn das nicht geht, wenn ich nicht den eindruck habe dass das auf gegenseitigekit beruht, werde ich sehr unzufrieden. und mürrisch. und störrisch. wie ein esel, und ein wolf. alles gleichzeitig. ich beweg mich dann keinen schritt mehr. bleib stehen. und verzieh mein gesicht. schnaufe. wenn ich dann reden muss dann spricht der wolf. 
loslassen? meine erwartungen aufgeben? den griff lockern? zuerst an mich allein denken und nicht an uns? zusammenpacken und ans meer gehen. nur mit dem fotoapperat.
also die schritte:
1 - versicherung checken
2 - woolfen in italien am meer
3 - pioneer werden und bleiben
und dann? was ist mit dieser parkbetreuung? sie bindet mich so an wien. grad im sommer. vielleicht ist es ok, wenn ich vorher weg bin. wenn ich kurz am meer sein kein, meinen blick weite. mein herz lüften kann... ja... und ich kann ja auch dann wieder gehen. im oktober. so wie letztes jahr. ich kann auch an wochenenden wegfahren. nach berlin zum beispiel... 
also:
ab mai hier sein
4 - jugendliche im park betreuen
ok... ein plan... während dessen weiter schauen. und überlegen. so einen winter wie heuer will ich nächstes jahr nicht mehr haben. wien im winter ist echt hart für mich. 
I want to break free... 
frei sein für die liebe...
mich nicht anketten. und warten. bin kein good wife.
vita activa... 

14.03.2013

ein pioneer of change werden... ob mir das hilft weiter zu träumen und meinen weg zu gehen? ich stecke sowas von fest. viel fester gehts nicht. und ich hab mich eigentlich selbst einzementiert. einfach eingefangen. und seitdem orientierungslos. abwartend. starr. warum werde ich so starr? hab ich angst verlassen zu werden? hab ich angst das falsche zu tun?hab ich angst nicht die zu sein die ich sein sollte. ja... das ist es... diese blöden rollenbilder. und erwartungen. ich weiß nicht wie ich sie los kriegen soll. ich will echt nicht die abwartende sein. die nur sorgt. häkelt. zu hause bleibt. und sich immer deshab beschwert. beschwert. ich nehm mich gar nicht so schwer wahr. ich hab heut ja auch nix gegessen. gar nichts. hatte einen häkel anfall. und jetzt ist sie fertig und ich freu mich nicht. sie ist wunderschön. aber ich empfinde keine genugtuung. gar keine. ich war einfach den ganzen tag drinnen. draußen schnee und kälte, hatten überhaupt keine lust auch nur eine nasenspitze raus zu halten. hatten? ich und ich? ich und die decke ;-) hm... schreiben tut gut. heute war so ein komischer tag. ich konnte nicht mal fernsehen. war mir zu fad. ist mir das genze leben zu fad? die fh? fernsehen? häkeln? job suchen? langeweile. hüther sagt, kindern soll langweilig sein - da entsteht kreativität. ich glaube nicht dass ich jemals was schöneres selbst gemacht ab außer dieser decke. ich mag sie wirklich gerne. so etwas schönes entsteht an so einem unglaublich bekackten tag.... nicht so ernst nehmen?


20.02.2013

tränen in der früh. ich frag mich, wo sie her kommen diese vielen, unendliche tränen. was für eine komische zeit für mich....
kopf und herz und wecker haben mich geweckt. und das schlechte gewissen.

neid und eifersucht. ich frag mich, was sie bedeuten. also bei beiden fühle ich viel ärger und wut. darüber dass bei mir etwas nicht so läuft, wie ich es will. und bei jemand anderem schon. etwas kontrollieren wollen. und weil das eigene so unkontrollierbar ist jemand anderen kontrollieren... vielleicht das bedürfnis nach gestaltungsmacht, nach beweglichkeit, nach sinn...
so viele wolfswörter, die mir ein schlechtes gewissen machen...
ok... schritt für schritt... mal schauen, was ich brauche:
... nähe, zugehörigkeit, geborgenheit...
... bewegung, freude, kompetenz, mut...
... autonomie, freiheit...
und was ist eigentlich mit meinem glauben? das fehlt mir auch...

ein anderer mensch kann mir nicht meinen ganzen sinn geben. das ist zu viel last. für sie. für mich. zu viele enttäuschungen...
tun, was mir gut tut...
gehen... reden... wasser... mit anderen sein... denken...
in die therme fahren und wärme genießen und tanken.... und die natur...wien ist so grau in grau. jetzt weiß ich wo grauslich herkommt :-)

ich will ans meer. meine seele braucht das meer. die weite. die verbundenheit.
und das mit der arbeit... das ist auch ein bedürfnis... nach selbstausdruck und selbstverwirklichung... welches bedürfnis ist eigentlich gerade erfüllt :-(

dieses blöde system. die gedanken über das wollen sind schon so anstrengend... und das nach einer arbeit suchen... eine arbeit soll mir die möglichkeit geben, mich selbst zu verwirklichen... der ort und das ausmaß müssen passen... vielleicht sind das zu hohe ansprüche. aber ich versteh nicht, warum ich meine kraft nicht so einsetzen sollte, dass es mir und allen anderen, die involviert sind, damit gut geht...
an ideen und gedanken fehlt es mir nicht... aber die umsetzung... fühl mich allein...wobei das kein gefühl ist... ich will in verbundenheit sein... immer...

was mich lebendig sein lässt....
... gemeinsam mit anderen an einer gerechten welt bauen...
... mit kindern spielen...
... in etwas aufgehen wie zum beispiel fotografieren, wasser, lesen...
... in jemand anderem aufgehen, lieben...
... in der Natur gehen, im Wald sein, das Meer, die Wiesen...
... verstehen und verstanden werden...
... gewaltfreie kommmunikation, empathie, reden ohne wörter...
... unterwegs sein...
... entdecken, reisen, tanzen...
... spielen ohne gewinnen zu müssen...

der narr zur unterstützung: Ich bin ein strahlendes Wesen.  Ich bin lebendiger Reichtum. Ich respektiere und schätze die unerschöpfliche Quelle in meinem Inneren. Ich respektiere das Wesen dessen, der ich bin. Es gibt nichts zu fürchten. 




19.02.2013

so viele tränen. immer wieder. eine scheiß situation.
ich finde mein leben fad. ich kann mich nicht selbst verwirklichen. ich warte und warte und warte. auf antworten von bewerbungen. auf anrufe. auf eine bessere stimmung. auf bewegung. bis der winter vorbei ist. bis ich einen job bekomme der meinen ansprüchen gerecht wird. bis sie wieder da ist...  und ich mag nicht mehr warten. ich mag leben. von unten bis oben. ohne vorsicht. ich will hier weg. ich will was tun. ich weiß aber nicht was...
meine gefühle: ärger.
meine bedürfnisse: nähe, zugehörigkeit, und wachstum, bewegung
es ist echt ziemlich hart. seit jänner. dieses jahr ist bis jetzt so schwer. ich bin so ruhig. und warte. das kotzt mich schon sowas von an. will endlich tun, tanzen, leben... rundherum ist alles dunkel. und ich hab keine lust mehr auf häkeln oder stricken und schon gar nicht auf fernsehen und zeitvertreib.
bedürfnis: sinn. ich brauch sinn. wo finde ich den nur???????

17.02.2013

keine energie. keine antriebskraft. keine vision.
tiefster winter.
lustlos. dunkel. ein loch. unbeweglich. bedrückt. gehemmt.
angst.
.
ja. alles ist möglich. vielleicht. oliven ernten in wien ist nicht möglich. alle straßen sperren, gras anbauen und von früh bis spät tanzen ist nicht möglich.
aber anbauen und in der erde arbeiten ist vielleicht schon möglich. und danach tanzen. oder dazwischen...
schon ein licht am ende des tunnels... ich denke, ich will was eigenes auf die beine stellen... und ein pioneer of change werden! ja!
bis dahin, lass dich von deinen eigenen ängsten und beschränkungen nicht entmutigen, kleines mädchen!

01.02.2013

jetzt bin ich frei. frei von versicherung. und was bleibt? verunsicherung.... und sorgen: was kann passieren?
ich bin aus dem system gerutscht... ist das die freiheit? fühlt sie sich so an? wenn man unversichert schifahren geht?
und was nun?
ein wochenende in den bergen... und dann vielleicht doch die eigenen ansprüche an einen arbeitsplatz herunterschrauben???

I don't know...
but I am on my way...

26.01.2013

nicht auf die wörter hören. sondern auf das, was damit gemeint ist.

wir sind alle spielerinnen. jeden tag. jede minute. was ist schon authentizität? was ist schon wahrheit? die frage ist, wer die spielregeln bestimmt... manchmal sind wir erbost, wenn kleine kinder nicht auf uns hören, wenn sie uns nicht ernst nehmen. wenn sie ihr eigenes spiel spielen wollen. was ist eigentlich ernst? was ist der ernst des lebens? im grunde ist der ernst des lebens das, was mensch als bedeutsam erachtet: arbeit. aber nicht jegliche form von arbeit. sondern lohnarbeit. vielleicht ist spiel auch arbeit. sie ist natürlich nicht bezahlt. aber spielen schafft begeisterung. und  begeisterung schafft motivation und inspiration.
ich bin gut im spielen. ich liebe es mit kindern zu spielen, in eine andere welt einzutauchen, alles auf den kopf zu stellen. einen bären hundert mal zu wickeln. auf einem trampolin eine safari machen. ich liebe es kasperltheater zu spielen. und mir geschichten zu überlegen. gut, dass ich da jetzt drauf gekommen bin!
spielen also. natürlich auschließlich kooperativ. versteht sich von selbst. konkurrenz macht mir zu schaffen und beeinträchtigt mein schaffen... spiele erfinden! spiele spielen! und: das leben als spiel entlarven ;-)

21.01.2013

häng immer noch fest. träge. müde. schlafend.
ich will raus. aus dieser situation. und rein in die welt. gehend. staunend. offen.
destruktive muster durchbrechen.
z.b....
- in konversationen sagen, was ich denke und nicht drüber nachdenken was die person meint, wie sie reagiert, was sie hören will...
- nicht andere zurückhalten, weil ich mich zurückhalte...
- tun, wovor ich angst habe...
- geduldig sein, wenn ich nicht so schnell in bewegung komme und zeit brauche, um zu tun, wovor ich angst habe...

19.01.2013

get movin!!!

ich befinde mich in einer ruheposition. und ich komm nicht raus. gedanklich find ich verschiedenstes spannend. und mach pläne. und dann setz ich sie nicht um. und dann werd ich unzufrieden mit mir. weil ich nichts neues ausprobiere und mich nicht von der stelle bewege. und dann beginne ich zu nörgerln. und unzufrieden zu sein. die zeit vergeht und ich bleib da, wo ich bin. im winter hab ich auch höhlenstimmung. aber eigentlich hab ich genug energie getankt. ich will wieder denken und tun und produktiv sein. nähen und stricken und auf kinder aufpassen ist auch alles super, oder vor dem fernseher popcorn essen und kuscheln aber ich hab keine lust mein leben in warteposition zu leben. und das ist grad so :-(
die begeisterung fehlt. nicht die begeisterung sondern die umsetzung. ich weiß, welche themen mir unter die haut gehen, an welchen themen ich arbeiten will, welche probleme ich gerne lösen will:

- rassismus, fremdenangst, überwindung von angst
- konfliktfähigkeit - das ausdrücken und handeln nach bedürfnissen
- gewaltfreie kommunikation
- migration, asyl, zusammenhänge und vorurteile, sensibilisierung von menschen
- das aufbrechen von vorurteilen
- solidarökonomie
- landwirtschaft, selbstversorgung
- ausbeutung von mensch und natur

und ich weiß, was ich gerne tun will:

- denken, analysieren, gemeinsam an lösungen arbeiten und diese umsetzen, bilden, aufbrechen, umdenken
- fotografieren, aufmerksam machen
- draußen sein, gehen, in bewegung sein

wie meine mama abnehm bücher sammelt, sammel ich selbsthilfebücher. ja... tun wär jetzt mal wichtig. dieses blöde sollen und müssen :-( und dieses blöde widerstand leisten wenn ich den eindruck bekomme, zu sollen oder zu müssen.... wollen statt sollen - vielleicht mach ich mir ein t-shirt ;-)
nun, ab unter die dusche und

start movin ;-)

16.01.2013

den eigenen körper wieder entdecken und eingefahrene verhaltensmuster aufbrechen
die angst vor allem fremden angehen
die angst durch vertrauen ersetzen

13.01.2013

in the end, people will judge you anyway. don't live your life impressing others. live your life impressing yourself.

09.01.2013

innerlich frei werden.
sagen, was man denkt.
nicht sagen, was jemand hören will.
zu sich und seiner meinung stehen.
sich nicht verstecken.
für sich selbst sprechen.
ohne angst vor der reaktion. oder den konsequenzen.
selbstbestimmung!

07.01.2013

warum habe ich angst zu meinen überzeugungen zu stehen? warum glaube ich, dass ich niemanden verärgern darf? dass ich immer verständnisvoll sein muss? dass ich ich nicht einmischen darf wenn ich mich nicht gut genug auskenne?
will mich nicht bewzeifeln. will mich nicht verstecken. will zu dem stehen, was ich wichtig finde.
zum beispiel bin ich der meinung dass...
... es weder ein bundes- noch einberufsheer geben sollte. ich finde, frieden kann nicht mit panzern und waffen geschlossen werden. ich finde, männer dürfen nicht zum gehorsam gegenüber autoritäten erzogen werden. ich finde, krieg muss auf jeden fall verhindert werden und das erlernen von gfk und empathie kann ein schritt in eine friedlichere richtung sein...
... österreich nur deshalb so reich ist, weil es andere länder durch eine konkurrenzige wirtschafts- und gesellschaftspolitik ausbeutet. die ressourcen anderer länder wie zum beispiel rohstoffe und die ressourcen anderer menschen wie zum beispiel arbeitskraft werden ausgebeutet. und trotzdem schottet sich europa ab und will keine migrantinnen oder asylantinnen aufnehmen und sich um sie kümmern...
... vollbeschäftigung ist ein mythos. es gibt nicht mehr genug bezahlte erwerbsarbeit für alle. gleichzeitig ist auch unbezahlte arbeit arbeit. ein bedingungsloses grundeinkommen wäre eine entlastung für viele...
wird zeit, dass ich zu dem stehe, was ich wichtig finde... also, keine angst mehr ;-)